Neues Grundlagenpapier unterstützt Kommunen beim Umgang mit sogenannten Problemimmobilien

Das Papier der Technischen Hochschule Lübeck gibt Kommunen in Schleswig-Holstein konkrete Empfehlungen an die Hand, um sogenannte Problemimmobilien frühzeitig zu erkennen, negativen Entwicklungen vorzubeugen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.


Das Grundlagenpapier hat zum Ziel, Kommunen in Schleswig Holstein konkrete Hilfestellungen zu bieten, um Problemimmobilien wie vernachlässigte Mehrfamilienhäuser frühzeitig zu erkennen, negative Entwicklungen zu verhindern und betroffene Quartiere wieder zu stabilisieren. Problemimmobilien sind Gebäude, die entweder nicht richtig genutzt werden oder gravierende bauliche Mängel aufweisen. Solche Missstände können die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner beeinträchtigen und das gesamte Wohnumfeld belasten.

Das Papier legt ein strukturiertes Vorgehen in vier Schritten dar:
Früherkennung, strategische Vorbereitung, gezielte Stabilisierung und, falls nötig, direkte Eingriffe.

Es richtet sich an Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Wohnungsunternehmen sowie an alle weiteren Akteurinnen und Akteure, die an einer nachhaltigen Wohnraumpolitik mitwirken. Es bündelt unmittelbar einsetzbare Handlungsempfehlungen und soll zugleich den weiteren Diskussionsprozess zum Umgang mit problematischen Immobilien anregen.

Das Papier finden Sie hier:

Grundlagenpapier