Beratungsangebot für Innenstädte und Ortszentren

Innenstädte verlieren bundesweit nicht erst in Folge der Corona-Pandemie an Bedeutung. Der örtliche Einzelhandel ist bereits seit einigen Jahren rückläufig und hinterlässt mancherorts große Lücken in den traditionellen Einkaufsstraßen.


Innenstädte verlieren bundesweit nicht erst in Folge der Corona-Pandemie an Bedeutung. Der örtliche Einzelhandel ist bereits seit einigen Jahren rückläufig und hinterlässt mancherorts große Lücken in den traditionellen Einkaufsstraßen. Es braucht dringend neue Konzepte für Nutzungsmöglichkeiten, die vor allem durch Vielfalt für Nachhaltigkeit sorgen. Einige Länder haben daher Sofortprogramme aufgesetzt, die die Kommunen bei der Bewältigung der Krise finanziell unterstützen sollen. Dabei geht es nicht darum, die Folgen der Pandemie einfach nur abzufedern, sondern langfristig die Innenstädte zukunftsfähig weiterzuentwickeln. D. h. auch im Kontext voranschreitender Digitalisierung ein Gesamtgefüge aus Kultur, Bildung, Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und Wohnen zu schaffen, welches Stadt- und Ortsteilzentren zu Erlebnisräumen werden lässt.


Die Landesregierung Schleswig-Holsteins hat im Rahmen ihres Innenstadtprogramms den Kommunen des Landes rund 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dieses Innenstadtprogramm hat einen derart großen Zuspruch erhalten, dass die bereitgestellten Mittel nicht ausreichen werden, um alle antragstellenden Städte und Gemeinden vollumfänglich zu unterstützen. Aus diesem Grund hat das Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung SH die BIG Städtebau GmbH in Kooperation mit der GEWOS beauftragt, denjenigen Kommunen beratend zur Seite zu stehen, die nicht direkt von dem Förderprogramm profitieren. Aufgabe ist es, einen Kommunikationsprozess zwischen allen an dem Innenstadtprogramm interessierten Kommunen zu initiieren und zu steuern. Erfahrungen aus der Praxis im Rahmen der Förderung sollen aufbereitet, Städte und Gemeinden im Land miteinander vernetzt und der Know-how-Transfer sichergestellt werden. Auf diesem Wege soll auch den Kommunen, die nicht von der Förderung profitieren, zumindest die ersten Schritte auf dem Weg zur nachhaltigen Innenstadtgestaltung erleichtert werden.


Nehmen Sie gerne Kontakt direkt zur BIG Städtebau GmbH unter folgender Mailadresse auf: Beratung.Innenstadtprogramm@dsk-big.de

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Portrait von Gerhard Petermann

Gerhard Petermann

IB.SH
Leiter Wohnquartiersentwicklung/Städtebauförderung
0431 9905-3315