Herzensfunken – das Mut-Mach-Projekt

Wichtig ist, Werte und (Handlungs-) Kompetenzen zu vermitteln, um insbesondere Kinder vergangenheitsbewusst, gegenwartsbezogen und zukunftsfähig zu begleiten. Diesem Grundsatz gemäß haben der Förderverein des Stadtmuseums Pinneberg, der Verein Pinneberger Kinder e. V. und das Pinneberg Museum die Idee eines thematisch orientierten, temporären Mehrspartenprojekt für die Pinneberger Innenstadt entwickelt, um das Angebot an Kinderkultur für Pinneberg entscheidend zu ergänzen. Inhaltlich fokussiert war das Projekt auf das Themenspektrum Mut.

Das Publikum, das Ausstellung und Veranstaltungen während der Laufzeit vom 13. Juli bis zum 24. November 2024 besucht hat, bestand im Wesentlichen aus Grundschulkindern und begleitenden Erwachsenen, aus Pinneberg, dem Kreis Pinneberg, dem Süden Schleswig-Holsteins und Hamburg. Während der Sommerferien haben vor allem Individualgäste die Ausstellung und die Veranstaltungen besucht. Mit Beginn des neuen Schuljahres 2024/25 haben auch zahlreiche angemeldete Schulklassen, die wir per Rundmail vorkontaktiert hatten, aus Pinneberg und Hamburg die Ausstellung im Klassenverband vormittags besucht. Insgesamt konnten wir in der Ausstellung 1.494 Gäste begrüßen, an den Veranstaltungen haben rund 500 Kinder teilgenommen. Ein Kulturtip im NDR-Fernsehen hat ebenso wie ein umfassend gelikter Post des Instagram-Kanals „hamburgwithkids“ für breite, sehr positive Aufmerksamkeit gesorgt.

Das Projekt wurde so konzipiert, dass es integrative und identitätsstiftende Bildungsprogramme durch Ausstellung, Workshops, Aktionen sowie Ferienangebote zum Thema Mut ermöglichte. Es bot kindgerecht konzipierte und präsentierte interaktive Ausstellungsbereiche mit Objekten aus der Sammlung des Pinneberg Museums ebenso wie kuratierte Flächen zum Spielen, Basteln, Gestalten und Bewegen, Nach- und Weiterdenken und dazu ein weitgefächertes, hochfrequentes Veranstaltungsprogramm an wechselnden Orten der Pinneberger Innenstadt.

Mit diesem Projekt wurde eine zivilgesellschaftliche Aufgabe verfolgt und erfüllt: Hier konnten nonformale Selbstbildungsprozesse außerschulisch, aktiv, gleichberechtigt, kreativ und demokratisch ihren Ort finden.

  • Eigenmittel: 0,00 €
  • Beantrage Zuwendung über den Projektfonds: 56.365,82 €
  • Weitere Mittel: 0,00 €

Summe der Kosten: 56.365,82 €

  • Belebung und Stärkung der Innenstadt
  • Schaffung von Funktionsvielfalt
  • Beitrag zu Ökologie und Gesundheit
  • Schaffung von Identität und Imagebildung
  • Aufwertung des Stadtbildes
  • Aufwertung des öffentlichen Raums

Förderverein des Stadtmuseums Pinneberg e.V.

Dr. Caroline Schröder
04101 / 207 465
schroeder@pinnebergmuseum.de

Website des Stadtmuseums: www.pinnebergmuseum.de